Skoliosetherapie

Was ist eine Skoliose?

Eine Skoliose ist eine seitliche Verbiegung der Wirbelsäule und ist mit einer Deformierung und gleichzeitigen Verdrehung der Wirbelkörper verbunden. Durch die Verdrehung (Rotation) entsteht auf der Konvexseite der Krümmung der sog. Rippenbuckel, auf der Gegenseite (Konkavseite) das Rippental.
 
Die dauerhafte Fehlstellung der Wirbelsäule führt zu deren verstärkter Abnutzung (Degeneration), sodass die Beschwerden, wie Schmerzen, der Skoliose mit der Zeit zunehmen. Darüber hinaus treten bei der unbehandelten Skoliose durch die anhaltende Verkürzung des Rumpfs im höheren Lebensalter Komplikationen, wie eine Minderung der Leistung von Herz und Lunge, auf.
Mithilfe der Röntgenuntersuchung (eine Ganzaufnahme der Wirbelsäule ist besser zu bewerten) können die Form und das Ausmaß der Skoliose beurteilt werden. Die Stärke der Krümmung der Wirbelsäule wird über eine besondere Winkelmessungsmethode nach Cobb ermittelt.
 
Maßnahmen und Therapiekonzept:
 
Manuelle und Atemtherapeutische Ansätze
Koordinations- und Krafttraining
Beweglichkeitsschulung
Wahrnehmungsschulung
Skoliosetherapie nach Katharina Schroth
 
Ziele:
 
Eingliederung der Therapie in den Alltag: Verhalten in der Schule; Arbeitsplatz
Aufhebung der Funktionsbeeinträchtigung des Zwerchfells und der inneren Organe.
Selbstständige, aktive, korrigierte Aufrichtung der Wirbelsäule.
 
Vermeidung einer weiteren Krümmungszunahme
Verbesserung der Krümmung bei Kindern und Jugendlichen
Muskuläre Stabilisierung der Skoliose
Schmerzlinderung( muskulär/ articulär)
Erweiterung der Lungenkapazität bei schweren Skoliosen
Begleitung über die Wachstumsphase bei Jugendlichen mit und ohne Korsettversorgung
 
Unsere Spezialisten für Skoliosen:
 
Jens Uwe Patke, PT